töpferWIEDERHOLUNG 21
In dieser Folge von "Töpfern mit Sinn" spricht die Akademie Hand Werk Kunst darüber, warum Wiederholung beim Töpfern kein Rückschritt, sondern der Schlüssel zu echtem Fortschritt ist. Viele glauben, Wiederholung bedeute Stillstand – tatsächlich schafft sie aber erst die Grundlage, um Materialverhalten (Tonkonsistenz, Schrumpfung, Zerbrechlichkeit) und die eigenen Bewegungsabläufe an der Töpferscheibe wirklich zu verstehen. Rückschläge wie Risse oder ungleichmäßige Glasuren gehören zum Prozess dazu und sollten nicht entmutigen. Es wird empfohlen, Kursinhalte zu Hause zu wiederholen, da erst die mehrfache Auseinandersetzung mit Kraft, Wasser und Geschwindigkeit ein echtes Gespür für Form und Ästhetik entwickeln. Wiederholung führt dabei nie zu reinem Kopieren, sondern zur eigenen künstlerischen Handschrift. Töpfern wird so auch zu einem meditativen Prozess aus wiederkehrenden Bewegungen.